Freitag, 16. Januar 2015

[Rezension] Letztendlich sind wir dem Universum egal von David Levithan



Bildquelle: FJB Verlag

Gebundene Ausgabe: 400 Seiten
Verlag: FISCHER FJB; Auflage: 5 (24. März 2014) 
Sprache: Deutsch 
ISBN-10: 3841422195 
ISBN-13: 978-3841422194 
Originaltitel: Every Day

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Inhalt:

A steckt jeden Tag in einem anderen Körper. Egal ob Mädchen oder Junge, erst beim Erwachen erfährt er, in wessen Körper er steckt. Eigentlich versucht A sich nicht in das Leben einzumischen, in dem er gerade steckt, bis er sich in Rhiannon verliebt. Doch hat diese Liebe überhaupt eine Chance?

Meine Meinung: 

David Levithan hat für mich mit seinem Werk „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ etwas Besonderes erschaffen. Der Schreibstil ist locker und in der Ich-Form von A, so nennt er sich selber, geschrieben. Die Kapitel sind kurz, was mir persönlich immer sehr gut gefällt. 

Wir erfahren, wie sich A am Anfang gefühlt hat, immer eine neue Familie zu haben, keine eigene zu besitzen und was er für Ängste hatte. Es muss ein schreckliches Gefühl sein, nirgends dazuzugehören und immer auf sich gestellt zu sein. Keine richtige Wärme und Liebe zu bekommen, sondern immer nur das, was eigentlich für andere bestimmt ist. Doch A hat sich irgendwann damit abgefunden. 

Doch als A Rhiannon kennenlernt, kann er sie einfach nicht vergessen. Der Tag am Meer mit ihr zusammen hat alles auf den Kopf gestellt, oder eher gesagt As Gefühle. Denn er hat sich in Rhiannon verliebt. Er sucht immer wieder den Kontakt zu ihr, egal, in welchem Körper er steckt. Irgendwann vertraut er sich ihr sogar an. Seit dieser Zeit versuchen sie immer einen Weg zu finden, um sich sehen zu können. Doch das klappt nicht immer so gut, denn A weiß nie, wo er sich befinden wird und in welcher seelischen Verfassung er steckt. Die Anziehung zwischen den beiden ist stark, doch sie wissen es kann so nicht funktionieren und trotzdem wollen sie nicht ohne den anderen. 

„In letztendlich sind wir dem Universum egal“ geht es aber nicht nur um die Liebe der Beiden, auch wenn sie im Vordergrund steht. Wir lernen auch die Personen kennen, in denen A steckt und diese haben teilweise wirkliche Probleme. Es werden einige Probleme von Jugendlichen aufgegriffen. Wir lernen ihre Gefühlswelt und ihre Sorgen kennen. Manche haben schwere Schicksale erlitten, andere werden wegen des Äußeren gemobbt, und andere hingegen sind einfach nur gemein. Es sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten. Ich fand Themen wie Homosexualität und das Gefühl im falschen Körper zu stecken sehr gut. Obwohl wir nur einen Tag im Körper einer Person erleben, kann man an diesem Tag schon einiges herausfinden. Manche wurden mehr beschrieben, andere weniger. Teilweise fand ich es sehr tiefgründig. 

Ich war selber immer gespannt, wo A sich als Nächstes befindet. Einmal erregt A sogar Aufsehen weil ein Junge, in dem er zuvor gesteckt hat, meint er wäre vom Teufel besessen gewesen. Dadurch lernt A einen Pastor kennen, der genau zu wissen glaubt, was A ist. Diese Passage hätte für mich allerdings wegfallen können denn das fand ich nicht ganz so passend. 

Der Schluss hat mich wirklich mitgenommen und sehr berührt. 

Fazit: 

In „Letztendlich sind wir dem Universum egal“ von David Levithan steckt so viel mehr als ein typischer Jugendroman, der mit Liebe gespickt ist. Hier erfahren wir so einiges über Gefühle von Jugendlichen. Ein Buch, das tiefgründiger als erwartet war. Eine klare Leseempfehlung.

 (Ich gebe dem Buch 5 von 5 Feen).

Kommentare:

  1. Ich liebe das buch :) bei mir hat es zwar nicht zu 5 sternen gereicht aber trotzdem ist es hammer
    LG Anna

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    1. Ich hatte auch erst an 4 Feen gedacht aber dann habe ich daran gedacht, dass mich doch kaum etwas gestört hat. Also hat es dann doch die 5 Feen bekommen :-)

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  2. Das hört sich toll an, wobei mich das A in der Lesenweise schon etwas stört als Namen
    Liebe Grüße Tanja

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  3. Das Buch ist wirklich toll, konnte gleich zu einem meiner Lieblingsbücher werden <3
    Schöne Rezi :)

    Liebe Grüße
    Chrisi

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  4. Hey,

    ich würde dich gerne zum Versatile Blogger Award nominieren und würde mich freuen wenn du mitmachen würdest. Alle Infos gibt es auf meinem Blog: http//ilys-buecherblog.blogspot.de

    LG Ilona

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  5. Wow, das kommt sofort auf meinen Wunschliste. Tolle Rezension.
    LG
    Ani

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  6. Huhu Liebes :) Mir hat das Buch genau so gut gefallen! Es ist so viel mehr, als 'nur' ein Jugendbuch. Es ist anders. Das hast du in deiner Rezension sehr schön beschrieben <3

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  7. Hallihallo! Bin von der Fischer Facebookseite hierhergestolpert und ich muss sagen, ja! diese Rezi ist wirklich toll ♡ sollte das Buch wohl mal nachholen zu lesen, och, hätte ich nur mehr Zeit zwischen Sonntag und Montag!

    ❆❆Liebe Schneeflockengrüße lass ich da❆❆

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  8. Ich kann dir nur zustimmen! Das Buch ist eines meiner Lieblingsbücher 2014, weil man sieht, dass es manchmal wirklich nur auf den Charakter ankommt – die Verpackung ist egal. Oder so. ;)

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  9. Sehr schöne Rezi. :-) Das Buch steht noch auf meiner Wunschliste und ich bin schon sehr gespannt auf das Buch,ü. Ich habe bis jetzt auch nur positive Rezensionen über das Buch gelesen.
    liebe Grüße, Sarah

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  10. Hallöchen Vaneesa,

    eine wunderschöne Rezension <3 und wie sollte es auch anders sein, sind wir uns bewertungstechnisch wieder absolut einig :)

    Das war mein erstes Buch vom Autor und nach diesem Buch erhielt der Autor von mir den Status "Lieblingsautor" Er schreibt so unglaublich tiefgründig, das ist hier bei diesem Buch, aber auch bei "Two Boys Kissing" zu finden und das finde ich total grandios. Schön an diesem Buch finde ich ja auch, dass es mal eine komplett andere Grundidee ist. Nicht diese 0815-Lovestory, die man in so vielen Jugendbüchern findet und das schöne ist, dass dieses Buch eine Fortsetzung hat *-* Band 2 ist bei mir die Woche erst eingezogen.

    Ich liebe dieses Buch und es ist so unglaublich schön geschrieben <3

    Liebste Grüße, Caterina

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