Donnerstag, 4. September 2014

[Rezension] Schattenzwilling von Katrin Bongard



Bildquelle: Oetinger Verlag


Broschiert: 272 Seiten
Verlag: Oetinger Taschenbuch; Auflage: 1 (1. September 2014)
Sprache: Deutsch
ISBN-10: 3841502792
ISBN-13: 978-3841502797
Empfohlenes Alter: 14 - 17 Jahre

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Inhalt: 

Teresa fühlt sich im Moment nicht wirklich wohl. Denn ihre Familie bekommt Besuch von einem guten Freund und deren Zwillingssöhnen. Früher war Teresa unheimlich in Adrian verliebt. Doch seitdem er einen Unfall hatte und im Rollstuhl sitzt, hatten sie keinen Kontakt mehr. Plötzlich fühlt sich Teresa mehr zu Kai hingezogen. Doch ist Kai wirklich Kai? Teresa ist sich nicht mehr sicher, was sie glauben soll. 

Meine Meinung: 

Als ich einmal mit „Schattenzwilling“ begonnen habe, wollte ich auch unbedingt wissen, was da die ganze Zeit vor sich geht. Denn es gibt einige Ungereimtheiten, die Teresa aufdecken will.
Teresa ist 16 Jahre alt und lebt auf einen Bauernhof. Sie ist eigentlich frisch verliebt, in Pablo. Doch dieser macht erst mal in den Sommerferien Urlaub. Anfangs ist sie sehr traurig darüber, doch schon bald wird Teresa von den Zwillingssöhnen abgelenkt. Nicht nur im positiven Sinne. Denn irgendwas stimmt nicht. Das passt Teresa gar nicht und schnüffelt ein wenig rum. 

Die beiden Zwillinge sind nicht ohne. Katrin Bongard hat diese Charaktere sehr schön gestaltet. Man bekommt die Gefühle und auch den Ärger von Adrian mit. Er ist seit dem Unfall anders. Dies wird hier schön dargestellt, denn durch die Erinnerung von Teresa, wird eindeutig gezeigt, dass Adrian vorher viel Lebensfroher war. Also ein sehr authentischer Charakter. Sein Zwillingsbruder ist sehr liebevoll und kümmert sich sehr um seinen Bruder. Hier merkt man die Verbindung. 

Immer wieder kommen Teresa Zweifel und sie überlegt, wie ihre Gefühle zusammenpassen könnten. Sie wird oft manipuliert oder auch Gegenstände verschwinden. Sie hat immer wieder Zweifel und schämt sich teilweise für ihre Gefühle. Was ich völlig verstehen konnte. Die Angst, die sie manchmal verspürt ist auch sehr schön dargestellt. Es passieren einige Dinge, die die Geschichte zum Weiterlesen animiert. 

An manchen Stellen fand ich das Buch weniger spannend und ein wenig langatmig. Zum Schluss hin, wird es doch ein klein wenig rasanter und lässt einen die Seiten nur so dahin blättern. 

Wir erfahren auch einiges über Astronomie, denn dieses Thema wird in „Schattenzwilling“ großgeschrieben und gehört zur Geschichte dazu. Wem das Thema interessiert, ist mit dem Buch gut aufgehoben. Aber keine Sorge, das Thema wird nicht zu extrem behandelt. Man kann es also auch lesen, wenn man nicht so wirklich Interesse daran hat. 

Was ich persönlich ein wenig Schade fand, dass man einiges sehr schnell erahnen konnte. Zudem rate ich, den Klappentext im Inneren des Buches nicht zu lesen. Denn dieser Spoilert meiner Meinung nach zu viel. 

Fazit: 

Ich habe „Schattenzwilling“ von Katrin Bongard fast in einem Rutsch durchgelesen. Einige Situationen animieren zum schnelleren Weiterlesen. Ein schöner Jugendthriller den man rasant, geheimnisvoll und spannend im Kopf behält.

 (Ich gebe dem Buch 4 von 5 Feen)

Kommentare:

  1. Schöne Rezension! Das klingt interessant. :) Das werde ich mir mal aufschreiben. :)

    Liebe Grüße,
    Marina

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    1. Danke dir. Schön, dass ich dir das Buch näher bringen konnte :-)

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  2. Hm... was du schreibst finde ich ganz spannend. Ich habe mich bislang an das Buch nicht herangetraut, da mir "Flying Moon" von Katrin Bongard nicht so gefallen hat, weil mich weder die Figuren, noch die Emotionen erreichten. Es blieben viele Fragen offen. Gerade bei einem Thriller habe ich vor diesem "es bleiben viele Fragen offen" irgendwie Angst.
    Mal schauen, ob ich es vielleicht doch irgendwann mal lese.
    LG
    Yvonne

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    1. Für mich war es das erste Buch von Katrin Bongard und ich kann es wirklich nur empfehlen. Man darf nur nich vergessen, es ist ein Jugendthriller :-)

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